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15. 10. 2009
WOC Solarfondstage: Über 150 begeisterte Teilnehmer
Mehr als 150 Fach- und Führungskräfte aus dem Bank- und Finanzwesen waren der Einladung der White Owl Capital AG zu den zweiten WOC-Solarfondstagen gefolgt, die vom 7. bis 9. Oktober in Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt stattfanden. Thema der Fortbildungsveranstaltung: die Rahmenbedingungen für Solarprojekte in Spanien. Hochkarätige Referenten aus dem WOC-Netzwerk beantworteten Fragen zur Projektfinanzierung und Transaktionsgestaltung, vermittelten technisches Basiswissen und erörterten steuerliche sowie rechtliche Grundlagen beim Ankauf von Solarkraftwerken.
Tobias Pehle, Vorstand der White Owl Capital AG, begrüßte die Gäste und präsentierte die im Jahr 2009 realisierten Solartransaktionen des Investmenthauses. Anschließend stellte Dr. Henrik te Heesen, Solarexperte und Berater zahlreicher Solarinvestoren, das Unternehmen meteocontrol GmbH vor: meteocontrol liefere verlässliche, langjährige und standortgenaue Betriebsdaten von Anlagen im Umfang von mehr als einem Gigawatt. Diese würden herangezogen, um die Ergebnisse der Ertragsanalysten zu validieren. te Heesen betonte, dass die Ertragsprognosen äußerst genau seien und Investoren deshalb häufig Ertragsreserven gegenüber der Prospektkalkulation realisieren könnten.
Florian Pfeffer, Finanzierungsexperte und Bevollmächtigter der WOC im spanischen Markt, erläuterte das WOC-Erfolgsrezept bei der Transaktionsgestaltung: Das Investitions- und Verhandlungskonzept erlaube den Ankauf von Solarkraftwerken unter weitgehendem Ausschluss von Genehmigungs- und Finanzierungsrisiken. Besonders interessierten sich die Teilnehmer für die WOC-Finanzierungsstrategie. Hierzu lieferte Florian Pfeffer viele Beispiele aus seiner langjährigen Finanzierungspraxis.
In der anschließenden Pause standen die Referenten für die zahlreichen Fragen der Gäste zur Verfügung. Im zweiten Teil der Fortbildungsveranstaltung stellte Wirtschaftsprüfer Henning von Reden das Steuerkonzept vor, erläuterte die Grundlagen des deutschen Steuerrechtes und ging auf Fragen zum Doppelbesteuerungsabkommen ein. Er machte deutlich, dass die WOC-Fonds aus steuerlicher Sicht genau auf die Bedürfnisse der Anleger zugeschnitten seien: „Durch die gewählte steuerliche Struktur kann erreicht werden, dass die Gewinne der Fondsgesellschaft von der deutschen Besteuerung weitgehend freigestellt sind und insbesondere nicht noch einmal der Besteuerung auf Ebene des Anlegers in Deutschland unterliegen.“
Wie lassen sich Kunden für Solarfonds begeistern? Wie kann in der Beratung ein besseres Kundenverständnis erzielt werden? Welche Beratungsansätze versprechen im aktuellen Marktumfeld Erfolg? Antworten auf diese und ähnliche Fragen lieferte Klemens Höppner, WOC-Vertriebsdirektor und Experte für Vertriebsstrategie und -psychologie mit internationaler Führungserfahrung bei Credit Suisse und Commerzbank. Er unterstrich, dass jede Krise immer auch Chancen biete und zitierte John Cage: „Keine Ahnung, warum Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich jedenfalls fürchte mich vor den alten.“
Vor dem gemeinsamen Mittagessen verabschiedete Tobias Pehle die zufriedenen Teilnehmer mit einem Marktausblick und gab eine Vorschau auf die anstehenden Transaktionen der WOC-Gruppe. Abschließend präsentierte der Vorstand der White Owl die Produktneuheiten für das Jahr 2010: Neben den klassischen Publikumfonds werde WOC künftig vor allem die Nachfrage vermögender bis sehr vermögender Kunden nach individuell strukturierten Erwerbstransaktionen von Solarkraftwerken in Europa bedienen.




